Hilfe für Frauen und Männern bei Orgasmusstörungen.

Allgemeines zu Anorgasmie (Orgasmusstörung) 

Unter einer Anorgasmie versteht man, wenn der Orgasmus im eigenen Körper gar nicht (primäre Anorgasmie) oder stark verzögert (psychogene Anorgasmie) eintritt, obwohl der Betroffene mental Lust empfindet und auch emotional Erregung spürt. 

Wie findet ein Orgasmus statt?

Durch klitorale, vaginale oder koitale Erregung wird das Belohnungszentrum im Gehirn befeuert. Ein Orgasmus kommt bei sexueller Erregung irgendwann unwillkürlich, wenn ein Erregungszustand zum 'point of no return' führt und sich mit dem vom Großhirn gesteuerten Orgasmusreflex in einem rhythmischen Zucken der Muskulatur und einem guten Gefühl beim Orgasmus entlädt. Was bei Männern beim Samenerguss zwischen 8 und 12 Sekunden dauert, kann bei Frauen auch bis zu 60 Sekunden anhalten.

 

Obwohl der Orgasmus bei Männern bei jedem Geschlechtsverkehr als selbstverständlich angesehen wird, wird der koitale oder vaginale Orgasmus von Frauen leider oft nicht erreicht und die eigene Lust und Orgasmusfähigkeit häufig mit einem schlechten Gefühl in Frage gestellt. Eine Orgasmusstörung kann die Folge sein, wenn hierdurch Angst davor ausgelöst wird, dass sich so ein 'Versagen' oder eine erlebte Enttäuschung wiederholen kann.

Was sind psychogene Ursachen für Anorgasmie (Orgasmusstörung)?

Sexuelle Stimulation, die rein situationsbedingt dazu führt, dass zwar Erregung und Lust gespürt, aber nicht auf die gewünschte Art und Weise erfolgt, kann gehemmte Anorgasmie verursachen.


Psychisch ursächlich scheinen bei Störungen der Sexualität in Form der psychogenen Anorgasmie bei Frauen häufig emotionale Muster, belastende Gefühle und seelische Belastungen zu sein, die zwar Lust und sexuelle Erregung, aber keinen Orgasmus beim Geschlechtsverkehr zeigen. Die Orgasmusstörung ist irgendwann einfach da. Jegliche sexuelle Erregung oder koitale Penetration scheint nutzlos zu sein, wenn das Großhirn den Orgasmusreflex nicht auslöst und die glatte Muskulatur nach sexueller Stimulation auch das rhythmische Zucken beim Orgasmus nicht erlösend kommen lässt. Glatte Muskulatur wird vom vegetativen, also dem unbewussten Nervensystem gesteuert und unterliegt damit keinem bewussten Einfluss. Man kann einen Orgasmus mit diesem erlösenden Körpergefühl also nicht erzwingen. Oft kommt es hier aus Enttäuschung neben Orgasmusstörungen auch generell zu sexueller Unlust, wobei jeder Gedanke an Sexualität abgelehnt wird.

Warum es ohne Orgasmusreflex im Kopf keinen Orgasmus gibt!

Es findet beim Orgasmus eine Bewusstseinsveränderung statt, die viele Menschen als 'Schweben' bezeichnen, wenn das Belohnungssystem im Kopf durch sexuelle Reize der Klitoris, der Vagina, Haut oder Penis auf Hochtouren läuft. Verhindern seelische Belastungen und Stress ein Loslassen und mentale Entspannung, dann können sich sexuelle Reize im Kopf nicht entfalten, womit Anorgasmie häufig die Folge ist, wenn der Orgasmusreflex trotz aller sexuellen Anstrengungen nicht ausgelöst wird. Eine Orgasmusstörung hat damit häufig scheinbar viele erklärbare, oberflächliche Gründe, obwohl Mann und Frau erregt sind.

Nur scheint der eine tiefere, wahre Grund, der die Auslösung des Orgasmusreflex auf sexuelle Erregung im Kopf verhindert, nicht bekannt zu sein.


Seltene Formen der Anorgasmie

Die seltenere, primäre Anorgasmie, dass Frau noch nie einen Orgasmus erlebt hat, ist häufig durch tiefergehende, seelische Spuren bedingt.


Es gibt auch Fälle, bei denen ein Orgasmus zwar im Kopf stattfindet, aber keine oder nur kaum spürbare körperlichen Reaktion wie Samentröpfeln beim Samenerguss kommen oder rhythmische Muskelzuckungen ausbleiben.


Wie sich körperliche und seelische Ursachen ergänzen, wenn eine psychogene Anorgasmie die eigene körperliche Sexualität nicht zum Höhepunkt kommen lässt, erklärt sich oft durch das Zusammenspiel der Psyche mit der glatten Muskulatur. Ein Überblick über die häufigsten Ursachen der Anorgasmie:

Welche körperlichen Ursachen von Anorgasmie gibt es?

Orgasmusstörungen können durch körperliche Beschwerden verursacht werden, wie zum Beispiel bei:

Hormonellen Mängeln oder -Störungen

Nervenschädigungen

Durchblutungsstörungen

Folge durch Medikamenteineinnahme

Drogen, Alkohol, Psychopharmaka (Depressionen)

Schilddrüsenstörungen, Nebennierenstörungen


Welche emotionalen und seelischen Ursachen gibt es bei Anorgasmie?


Viel häufiger sind jedoch seelische Belastungen bei psychogener Anorgasmie anzutreffen, die zu Orgasmusstörungen führen. Oftmals können sich durch die Lösung emotional unbewusster Konflikte auch körperliche Beeinträchtigungen durch Entspannung der glatten Muskulatur verbessern und den Orgasmusreflex wieder auslösen lassen:


Ängste wie Versagensangst

Angst vor dem Geschlechtsverkehr

Leistungsdruck und Stress

Schamgefühl

Negative Bewertung der eigenen Sexualität / Attraktivität

Mißbrauchserfahrungen oder andere prägende Erlebnisse

Angst sich fallen zu lassen

Starke Ablenkbarkeit

Angst vor Nähe

Angst vor sexueller Leistungsfähigkeit

unverarbeitete innere Konflikte

Beziehungsängste und Gewissenskonflikte


Man(n) kann in einer Partnerschaft davon ausgehen, dass bei Orgasmusstörungen die seelischen Ursachen die weitaus häufigsten Faktoren bei Frauen und auch bei Männern sind. So laufen zum Beispiel Ängste großteils im Unbewussten ab. Bei Sexualstörungen können vergessene oder verdrängte Erlebnisse aus der Kindheit, Erziehungsfehler, überholte Moralvorstellungen, Konflikte in der Mutter-Tochter- oder Vater-Tochter-Beziehung, in der Sohn-Mutter- oder Sohn-Vater-Beziehung eine Rolle bei Orgasmusstörungen spielen. Solche unbewussten Faktoren machen das sexuelle Geniessen nicht leicht, wenn scheinbare automatisch auftauchende Emotionen und Gedanken das Ausleben von Sexualität mit einem schönen Orgasmus verhindern.

 

Folgt zum Beispiel aufgrund einer unbewussten Angst vor Kontrollverlust verstärkte Selbstbeobachtung während des Erregungszustandes, kann dies die Orgasmusfähigkeit senken. Was bei einer Orgasmusstörung jedoch als 'normal' angesehen wird, verbleibt einzig dem Betroffenen und nicht dem Partner, ob man eine Orgasmusstörung als unangenehm empfindet. 

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Hilfe bei Anorgasmie
Wie psychogene Ursachen bei Anorgasmie gelöst werden können!

Eine Sexualtherapie kann helfen, aber man kann sich bei sexuellen Störungen häufig auch selbst helfen, um die unbewussten Ursachen einer Orgasmusstörung zu lösen. Schon während der körperlichen Stimulierung können unbewusste Muster die körperliche und mentale Erregung hemmen und Einfluss auf die glatte Muskulatur ausüben. 


Hormone produzierende Drüsen (Testosteron) bestehen selbst aus glatter Muskulatur, die unter dem Einfluss durch das autonome Nervensystem stehen. Wird durch die Lösung unbewusster Konflikte, Muster und Ängste entlastender Einfluss auf das Nervensystem und die Drüsentätigkeit genommen, können sich hierdurch Verbesserungen ergeben.

 

Wie oben angedeutet, lautet das Zauberwort für den Orgasmus 'unwillkürlich', wenn nach körperlicher Stimulierung die sexuelle Erregung zum Ansteigen der Plateauphase und dem Auslösen des Orgasmusreflex führen soll. 


Dieser Reflex wird vom Kopf gesteuert und über das unbewusste, vegetative Nervensystem an die glatten Muskeln weitergegeben. Bei Frauen ziehen sich beim Orgasmus rhythmisch die reichlich mit glatten Muskeln ausgestattete Gebärmutter, Scheide und Beckenboden zusammen; beim Mann die glatte Muskulatur des Beckenbodens, wobei das Ejakulat aus der Harnröhre geschleudert wird. 


Ähnlich wie bei der Erektionsstörung und dem Vaginismus liefert die glatte Muskulatur einen engen Zusammenhang von seelischen Belastungen zur Anorgasmie. 


Die Lösung unbewusster, psychogener Ursachen wie Ängste, innere Konflikte oder belastende Lebenserfahrungen kann zur seelischen Entlastung und Harmonisierung des vegetativen Nervensystems beitragen, womit der Orgasmusreflex bei sexueller Erregung wieder ausgelöst und die Beseitigung einer Anorgasmie bei Mann und Frau erreicht werden kann.

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